Category Archives: Countrymusik

Wie Musik das Casinoerlebnis beeinflusst

Wenn Sie sich jemals in ein Casino gewagt haben, wissen Sie, dass die Musik eine der größten Einflüsse auf die Gäste darstellt. Mythen berichten, dass Casinos Musik benutzen, um die Gäste zum Verweilen zu bringen. Dabei verstärkt Musik im Casino die Wahrnehmung des Spielers, den Aufenthalt rundum zu genießen.

Allen Musikgenres in Casinos ist gemein, dass sie außergewöhnlich optimistisch und aufregend sind. So hat der Kunde einen guten Aufenthalt, anstatt sich auf die Black Jack-Mythen oder Pokerlegenden zu konzentrieren. Die Erschaffung einer bestimmten Stimmung ist ein wichtiger Teil des Casinos. Leute werden bei einem fröhlichen Lied mehr Geld ausgeben als bei einer Liebesballade. Die positiven Emotionen der Musik übertragen sich unmittelbar auf die Casinogäste.

Musik in Las Vegas

Eine der bemerkenswertesten Sachen über die Casinos in Las Vegas ist, dass sie meistens einen festen Künstler haben, der in ihrem Casino Nacht für Nacht spielt. Ob Calvin Harris oder Celine Dion, es gibt eine Vielzahl von Künstlern, die man dort finden kann. Ohne ein wenig Hintergrundmusik wäre die Atmosphäre im Casino möglicherweise ein wenig langweilig. Im Palms Hotel gibt es eine Menge Musik und der CEO und Präsident des Palms wählt persönlich einen großen Teil der Musik auf der Playlist aus. Wunderino verwendet ein paar der besten Musiklisten, anstatt ununterbrochen die gleiche Playlist ablaufen zu lassen.

Lounge-Musik

Tagsüber, wenn es auf den Fluren der Spielhallen ruhiger ist, spielen einige Casinos Lounge-Musik. Vor allem Titel, die in den 1950er und 1960er Jahren populär waren. Diese Musik ist einfach zu hören und wird von den Casinogästen als entspannter empfunden, als die Musik der Partyatmosphäre in der Nacht. Vor allem Gäste, die nebenbei ein wenig im Kasino spielen oder auf dem Weg zum Pool durch das Hotel gehen, finden Lounge-Musik wesentlich angenehmer.

Musik ist ein riesiges Marketing-Instrument in den Casinos. Es existieren zahlreiche Mythen der hypnotischen Musik, die jedoch nicht alle wahr sind. Musik kann jedoch wirklich helfen, die Einstellung der Gäste zu ändern und die beste Atmosphäre für die Gäste schaffen. Dies trägt dazu bei, das Erlebnis des Gastes zu steigern, so dass er länger im Casino bleiben und mehr Geld ausgeben kann.

Die zweite Karriere der Countrymusiker

Irgendwann ist auch die erfolgreichste Karriere zu Ende. Nur wenige Stars der Countrymusik haben das Glück bis ins hohe Alter auf der Bühne stehen zu können und noch in den Charts vertreten zu sein. Die meisten Musiker haben eine recht kurze Zeit, in der sie berühmt sind, und dann beginnen die Touren durchs casino-1086410_1920-1024x681Land.

Aber ausgerechnet in Las Vegas begann sich eine neue Einkommensmöglichkeit aufzutun: Seit die Kasinos dort nicht nur Poker, Roulette, Blackjack und Spielautomaten anboten, sondern auch Konzerte, begannen sich Kasinos als eine zweite Karrieremöglichkeit für Countrymusiker aufzutun. Sogar viele große Namen scheuten nicht davor, in Kasinos auch außerhalb von Las Vegas aufzutreten. Hank Williams jr. ist nur einer der Sänger, die in einem Interview darauf hingewiesen haben, dass Sänger alleine mit Musik nicht mehr genug Geld verdienen können. Es sind nicht nur die Countrysänger, die zwischen Spielautomaten und Pokertischen auftreten, auch Joe Cocker, Alice Cooper und Motörhead wurde da schon gesehen.

Manche Bands und Interpreten können auch noch Geld verdienen, wenn ihre Songs als Musik in Online-Kasinos wie Wunderino verwendet wird. Das bringt aber nur dann ordentliche Tantiemen, wenn sie die Lieder auch selbst geschrieben haben. Gerade Spielautomaten haben heute oft ein Country- oder Westernmotiv, und da bietet sich Countrymusik hervorragend als Hintergrundmusik an. Es gibt zum Beispiel Sheriffsterne oder Revolver als Symbole. sogar Büffel und Pferde dienen manchmal als Dekoration für Spielautomaten.

Das bekannteste reale Cowboy-Kasino ist übrigens nicht den in den USA sondern ausgerechnet im benachbarten Kanada. Im Staat Alberta hat sich eine Spielbank diesen Namen gesichert und man sagt, dass auch hier immer wieder Countrybands auftreten.

Der Vorteil bei Online-Kasinos ist übrigens, dass man hier die Musik durchaus selbst auswählen kann und sogar eine Runde Poker spielen kann, wenn man gerade auf einem Konzert eines Countrysängers ist. Bisweilen kann der Einfluss der Countrymusik auch beschwingend sein und die Laune des Spielers auch bei Verlusten verbessern.

Wenn sich Dolly Parton im Kreis dreht

Es ist schwer zu sagen, ob es erst die Country Musik gab oder erst die Spielautomaten, aber sicher ist, dass beide schnell zusammengefunden haben. Sobald man merkte, dass ein Spielautomat besser mit Musik angenommen wird, fand auch die Country Musik Einzug in die Geräte. Ein besonders beliebter Spielautomat in Online-Kasinos ist ein Gerät mit der US-Sängerin Dodolly-partonlly Parton als Motiv. Da dreht sich die Sängerin schon mal Kreis, wenn ihr Antlitz auf einer der Walzen aufgedruckt ist.

Aber Countrymusik gibt es auch bei vielen anderen Spielautomaten. Wenn man auf der Suche nach dem wunderino bonus ist, wird man an vielen Automaten vorbeikommen, die Musik als Thema haben. Sehr oft gesehen – und gehört – ist auch Elvis, obwohl nur einige seiner Songs wirklich der Countryrichtung zugeordnet sind.

Dem Fan der Countrymusik werden mit Sicherheit auch Slots im Wild West Stil gefallen. Hier finden sich ebenfalls viele Produkte. Meistens ist das Automatendesign dem eines Saloons ähnlich. So wird es auch kaum überraschen, dass viele der Gewinnsymbole aus Westernfilmen stammen, wie der Sheriff-Stern, ein Colt, ein Kaktus und eine Whiskeyflasche. Andere verwenden Spielkartensymbole, und es gibt sogar Poker-Automaten im Countrydesign. Fehlen darf natürlich nicht der Cowboyhut, Sinnbild der Countrybewegung und des Wilden Westens.

Abgerundet wird das Spielerlebnis meistens dadurch, dass die Automaten Countrymusik als Hintergrundbeschallung verwenden, natürlich nur so laut, dass es das Spielen selbst nicht stört.

In Las Vegas wird man viele Cowboys mit ihren typischen Hüten an Spielautomaten sitzen sehen, und in einem echten Western-Saloon darf ein Spielautomat auch nicht fehlen. Die Countrymusik beschreibt nicht umsonst sehr oft das Leben der Cowboys, die Einsamkeit, Abe auch die Gemeinschaft. Das sitzt man eben gerne nach einem Tag harter Arbeit im Saloon, isst ein großes Steak, trinkt einen Whiskey und setzt sich dann an den Spielautomat, um wenigstens für eine Weile alles um sich herum vergessen zu können.

Die am häufigsten verwendeten Instrumente in Countrymusik

Bekannt geworden ist die Countrymusik nicht nur durch ihre Texte, die meist das einfache Leben in Amerika zum Inhalt hatten, sondern auch durch die oft sehr spezielle Verwendung von Musikinstrumenten.

Zu den Saiteninstrumenten, die man am häufigsten findet, zählen das Banjo und die Mandoline. Der spezielle Sound der Banjos stammt von den Saiten, die über einer sehr straff gespannten Tierhaut angebracht sind, die country-946706_960_720wiederum den Resonanzraum bildet. Anders als bei den meisten Saiteninstrumenten gibt es hier kein Schallloch. Die meisten Banjos haben heute fünf Saiten, es gibt aber auch welche mit sechs Saiten. Die Mandoline hat einen festen Platz im Countrystil, ist ein doppelseitiges Instrument und existiert in verschiedenen Ausführungen, mit kurzem Steg und dickem Bauch oder als flacher Bauch mit längerem Steg. Das Instrument stammt ursprünglich aus Italien.

Die Fiddle ist wohl das markanteste Instrument in der Countrymusik. Sie war schon den 20er Jahren in Gebrauch und ist auf den ersten Countryaufnahmen überhaupt zu hören. Sie ist in der Bauart eine Geige jedoch anders gestimmt und meist einfacher gespielt. Sie bestimmte den Western Swing Sound, eine Spielart der Countrymusik und ist auch im Bluegrass vertreten. Ursprünglich stammt sie von den englischen Inseln, allerdings hat man in Amerika den Sound so stark verändert, dass man die musikalischen Ursprünge kaum noch bemerken kann. Lediglich die Bauart ist geblieben. Die Fiddle ist auch ein Hauptinstrument in der irischen Musik, was ebenfalls zum Erfolg in den USA beitrug.

Das Waschbrett ist ein Rhythmus-Instrument ganz besonderer Art: Es ist ein simples Stahl-Holz-Waschbrett, an dem eine Gabel entlang gezogen wird. Das ergibt einen sehr charakteristischen Sound der typisch auch für Dixieland-Musik ist.

Heute haben viele Bands einen elektrischen Bass, aber in der Anfangstagen hat man echte Bässe oder Kontrabässe verwendet. Sie sind heute vielen zu teuer und zu sperrig. Gleich gilt für die Pedal Steel Guitar, eine Art Tisch auf den Gitarrenstege montiert sind. Auch ihr Sound wird heute meist elektronisch nachgeahmt.

Stilrichtungen in der Countrymusik

Wenn man von6a01053717ab71970b017d3f6a4bee970c-800wi Countrymusik spricht, dann ist das eigentlich irreführend. Zwar gibt es diesen Überbegriff, aber eigentlich besteht dieses Genre aus einer Vielzahl an Stilrichtungen. Die entwickelten sich im Laufe der Geschichte und spiegeln auch wider, dass Countrymusik zu einem gewissen Teil die Musik vor allem europäischer Einwanderer war, zumindest in den Anfängen.

Bluegrass

Bluegrass ist eine schnelle Musikform im 2/4 Takt, In der Regel werden nur akustische Instrumente verwendet. Der Bluegrass besticht durch sein flottes Tempo und einen mehrstimmigen Gesang.

Honky Tonk

Honky Tonk ist rund um die texanischen Ölfelder geboren worden. In den dortigen Musikhallen war es immer so laut, dass einer Band nicht anderes übrig blieb, als Verstärker einzusetzen und ein Schlagzeug zu benutzen. Gespielt wird im 2/4-Takt mit zum Teil raffinierten Unterbrechungen. Die Texte orientieren sich am Alltag der Ölarbeiter.

Western Swing

Beim Western Swing hatte man versucht, in den Saloons des Westens die manchmal etwas wehleidige Countrymusik flotter und vor allem tanzbarer zu machen. Deshalb fügte man Jazz-Elemente ein, die diesem Genre den unverwechselbaren Charme geben.

Bakersfield Sound

In den 60er Jahre entstand in Kalifornien eine Mischung aus Country und Rock’n’Roll. Zentrum der Bewegung war Bakersfield, und nach dieser Stadt benannte man das etwas aggressivere und rockigere Countrygenre.

Nashville Sound

Man sagt, man habe in Nashville die rohe Countrymusik wie ein Kotelett weich geklopft, damit sie einem breiteren Publikum gefalle.

Americana

Hierbei handelt es sich weniger um einen Sound als um bestimmte Texte. Die Liedermacher der Sechziger und Siebziger Jahre begannen zunehmend auch Countrymusik für ihre politischen und gesellschaftskritischen Botschaften zu benutzen.

Rockabily

Rockabily war der Versuch weißer Musiker, Rock’n’Roll zu machen und dabei auch Countryelemente zu verwenden. Weil Country dabei nur den kleineren Part spielt, ist die Musik recht schnell.

Western Music

Zumindest die Protagonisten dieser Stilrichtung erfüllen alle Klischees des Cowboys. Western Music gilt als die Musik des Wilden Westens und der Cowboys, und dazu gehört auch die amerikanische Form des Jodelns.

Die besten Country-Musiker aller Zeiten

Da Country-Musik aus den USA stammt, sind hier auch die besten Country-Sänger aller Zeiten zu finden. In Amerika ist Countrymusik so beliebt, dass es in jeder Stadt einige Bands gibt. Hier wird auch weniger nachgespielt als in Deutschland. Wir haben eine Liste der besten Country-Musiker alle Zeiten zusammengestellt.

  • 1. Johnny Cashjohnny-cash-large3

Unsere absolute Nummer 1, wenn es um authentischen und bahnbrechenden Sound geht. Cash hat Musikgeschichte geschrieben und verdient den Top-Spot.

  • 2. Willie Nelson

Kaum jemand hat seine Fans immer wieder so überrascht wie Willie Nelson, und kaum jemand hat seine Fans so selten enttäuscht. Nelson schuf Gemeinsamkeit und war dennoch authentisch.

  • 3. Hank Williams

Der Countrymusiker hatte, was Plattenaufnahmen angeht, nur eine kurze Karriere, nämlich fünf Jahre. Aber in dieser Zeit schuf er mehr an Qualität als manche in ihrem ganzen Leben nicht schaffen. Wenn Williams traurig war, dann litt das ganze Publikum mit. Auch wenn er schon lange tot ist, seine Legende lebt.

  • 5. Dolly Parton

Es ist gut zu sehen, das in einer von Männern so dominierten Welt auch Frauen nach oben kommen, und Dolly Parton wird niemand ihren Platz in den Top 10 streitig machen. Sie hat Country nicht nur weltweit bekannt gemacht, sondern hat mit ihren selbst geschriebenen Songs auch Meilenstein der Musikgeschichte geschaffen.

  • 6. Loretta Lynn

Die außerhalb Amerikas weniger bekannte Sängerin hatte ihre Hochzeit in den 60er Jahren, und entsprach so gar nicht dem süßen Cowgirls vom Lande Ihre Lieder waren deutlich, kritisch und nahmen die Sorgen der Menschen auf.

  • 7. Garth Brooks

Der Sänger veränderte die Art und Weise, wie in diesem Genre Konzerte gegeben werden und wie Geld verdient wird. Er brachte Professionalismus ein, und verkaufte 100 Millionen Platten bisher. Seine Neuerscheinungen werden mit mehr Spannung erwartet als ein neues iPhone.

  • 8. Shania Twain

Sie ist eine der Künstlerinnen, die ihr gutes Aussehen in Videos einbrachten und so schnell erfolgreich wurden. Hinzu kam, dass ihre Mischung aus Country und Rock sehr erfrischend ist.

Deutsche Vertreter der Country-Musik

In Deutschland hat sich die Countrymusik einen festen Platz in der Musikszene geschaffen. Wie viele andere Musikrichtungen hat sie eine Nische besetzt, in der sie in aller Ruhe wachsen und gedeihen kann. Auch wenn die deutsche Szene nicht wirklich viele große Countrykünstler produziert hat, so haben sich viele Bands doch auf das Nachspielen amerikanischer Sofolk_musicngs spezialisiert.

Die wahrscheinlich bekannteste Countryband in Deutschland sind Truck Stop, die aus der Nähe von Hamburg stammen. Sie hatten sich 1973 zunächst als Coverband gegründet. Die Band ist nach dem Wort für Rastplatz benannt, weil das der Ort ist an dem viele Trucker zusammenkommen, und Trucker sind eine Art der modernen Cowboys und sehr der Countrymusik zugetan. Schon die englischsprachigen Platten wurde 150.000 Mal verkauft, aber der Durchbruch kam 1977 mit den ersten deutschsprachigen Liedern. Die beiden bekanntesten Songs sind “Take it easy altes Haus” und “Der Wilde Wilde Westen” der auch die Heimatstadt Maschen bekannt machte,

Ein weiterer Vertreter der Countrymusik, wenn auch schon stark zu Schlager tendierend ist Gunter Gabriel. Er schrieb nicht nur Lieder für viele deutsche Sänger, sondern sah sich und sein Leben immer als das eines Lonesome Cowboys. Auch Freddy Quinn hatte eine Cowboy-Seele, er hatte sogar eine eigene TV-Show mit Countrymusik im deutschen Fernsehen. Nicht vergessen werden sollte auch Tom Astor, einer der wenigen deutschen Countrysänger, die nie etwas anderes gemacht haben und auch äußerlich Country auslebten. Er hat mit Johnny Cash und Dolly Parton gearbeitet.

Was deutsche Bands betrifft, die Sings nachspielen ist die Szene breit aufgestellt. Claudy Blue Sky ist das wohl einige Country-Frauenduo in Deutschland, wie auch Rodeo spielen sie eine breite Palette an Countrysongs von Parton bis Shania Twain. Die Churchtown Cowboys entstanden aus dem Handmade Country Project und spielen sowohl eigene als auch bereits existierende Songs, Country Delight ist eine Band um die Frontfrau Juliane, die vor allem rund um Berlin häufig zu sehen sind.

Basiswissen über Country-Musik

Country-Musik kommt aus den USA und hat seine Wurzeln in der amerikanischen Musik der europäischen Einwanderer, die in ihrer neuen Heimat auch neue Formen der Volksmusik entwickelten. am Anfang stand die Old-Time-Musik, die sich von den Appalachian ausbreitete und sich dabei immer mehr mit anderen Elementen vermischte, darunter vor allem die Bluesmusik. Die wesentlichen Stilrichtungen sind Bluegrass, Honky Tonk, Nashille, Western Swing und Americana. Cajun und Rockabilly sind regionale Entwickluguitar-1130589_960_720ngen, die aber auch bald große Aufmerksamkeit bekamen.

Countrymusik wird in der Originalversion mit akustischen Instrumenten gespielt, vor allem mit Banjo, Gitarre, Waschbrett, Kontrabass, Mandoline und Fiddle, eine einfache Geige. Meistens gehört auch eine Mundharmonika zur Ausstattung. Moderne E-Gitarren und Schlagzeug sind eher Musikinstrumente die zur moderneren und kommerzielleren Form der Country-Musik gehören.

In den Texten bezieht man sich vor allem auf das amerikanische Alltagsleben, meistens das der Männer. Bisweilen haben die Texte auch politischen Charakter und manchmal sind sie auch sehr humorvoll.

Nach Deutschland kam die Country-Musik in ihrer amerikanischen Form schon on den 20 Jahren. Deutschsprachige Musik wurde ausgerechnet von einem Belgier in den 50er Jahren auf den Markt gebracht, Bobbejaan mit “Ich steh an der Bar und ich habe kein Geld”. Bruce Low war ebenfalls ein Star, sein Hit war “es hängt ein Pferdehalfter an der Wand”. In den folgenden Jahren etablierte sich Country als eine Musikform in Deutschland und Truck Stop wurde eine der bekanntesten Formationen in diesem Genre. Rodeo ist eine Coverband, die vor allem die großen Hits der Countrymusik spielt und aus vier Männern und einer Frontfrau besteht,

Es ist schon fast ein Wunder, dass im vereins- und verbandsverliebten Deutschland erst 1993 die German American Country Music Federation gegründet wurde, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Countrymusik einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen. Populär machten in den vergangenen Jahrzehnte vor allem The BossHoss und die European Songcontest Teilnehmer Texas Lightning sich einen Namen.

Der Tempel der Countrymusik: Das Museum in Nashville

Auch wenn der Nashville-Sounds nicht jedem Countrymusikfan gefallen mag, so ist die Bedeutung der Stadt für diese Musikrichtung unbestritten. Und nicht nur,, weil viele Musiker hier waren, lohnt sich ein Besuch, sondern vor allem auch, weil hier quasi der Tempel der Countrymusik steht. Das Nashville Countrymusik Museum, in dem sich auch die Hall of Fame, die Halle des Ru24733-Country-Music-Hall-Of-Fame-And-Museumhmes der Countrymusik, befindet.

Das Museum wurde schon 1960 ins Leben gerufen und hat sich seitdem einen Ruf als international anerkannte Einrichtung für die Erforschung der Countrymusik-Geschichte etabliert. Es beherbergt eine der weltgrößten Musiksammlungen, zumindest was populäre Musik angeht. In 2015 zählte das Musikmuseum über eine Million Besucher. Seit Kurzem befindet es sich in der Mitte von Nashville im Kunst und Unterhaltungsbezirk. Gerade hat man 100 Millionen Dollar investiert und die Ausstellungsfläche und andere Nutzflächen auf 32.000 Quadratmeter vergrößert. Neben dem Museum beherbergt der Komplex heute verschiedene Restaurants und Läden, Lagerräume, Gallerien und Veranstaltungshallen. Natürlich werden hier auch immer wieder Countrymusik-Konzerte gegeben. Heute umfasst die Sammlung über 200.000 Aufnahmen, man geht davon aus, dass 98 Prozent aller kommerzielle Musik vor dem Zweiten Weltkrieg hier archiviert ist.

Wichtig ist dem Museum auch die Bildung: Nicht nur für Schulklassen gibt es Veranstaltungen und Kurse, die sich mit der Musikform beschäftigen. So werden zum Beispiel Instrumente erklärt oder aber mit Schülern wird gemeinsam erarbeitet, wie man Songtexte schreibt. Flaggschiff ist das Taylor Swift Educational Center. Zum Besitz des Museums gehört auch das historische Aufnahmestudio RCA B, in dem Stars wie Elvis Presley und Dolly Parton Songs aufnahmen. In der dem Museum angeschlossenen Hall of Fame finden sich nicht nur Sänger und Bands, sondern alle Protagonisten der Countrymusik, also auch Komponisten und Produzenten, wenn man der Meinung war dass ihre Verdienste groß genug waren. Die ersten Mitglieder waren Hank Williams, Jimmie Rodgers und Fred Rose. Man fertigte von den Mitgliedern sogar lebensechte Bronzestatuen an.